Sex, Drugs und RGB?

Die Geschichte der Kreativen ist eine Geschichte voller Missverständnisse. Gut, dass ich aus Schubladen rausgewachsen bin. Aktueller Status: es ist unkompliziert.

Wer bin ich und wenn ja, warum nicht?

Der gemeine Designer lebt ja in Klischees. Welches stimmt?

Lena
Lena
Lena
Lena

# 1
Du trägst bestimmt schwarze Rollis und Chucks.
Believe it or not: ich habe mittlerweile nur noch einen einzigen schwarzen Pullover! Und ein Paar rosane Chucks. Ich trage am liebsten Used Jeans und helle Blusen. Aber um ehrlich zu sein, habe ich den schwarzen Rolli in meiner Azubizeit heiß geliebt! Das kann auch was mit meiner Leibesfülle damals zu tun gehabt haben … Die richtige Pitchblack-Phase hatte ich in meiner finsteren Pubertät, als der Black Metal mich einsog. Chucks sind nichts mehr für meine Füße, ich brauche mittlerweile Fußbett (Keine Crocs! Ich vertrete die Ansicht, dass Menschen in Crocs ihre Würde an der Kasse abgeben!). Das Alter – die Prioritäten verschieben sich. Ich trage heute am liebsten Budapester.

 

# 2
Du trinkst den ganzen Tag nur Kaffee.
Sagen wir es so: ja, aber. Ich liebe Kaffee und trinke am Tag etwa 5 Tassen. Also, Pötte. Aber ich trinke mindestens genauso gerne Tee: Schwarz, Chai, Kräuter. Am liebsten Beuteltee mit Spruch. Was ich nicht mag sind Früchtetees. Früchte mag ich am liebsten in Form von Wein. Meine Lieblingssorte ist Zinfandel. Das hat vermutlich etwas damit zu tun, dass diese Rebe in California wächst und ich mich heimlich dorthin sehne. Ich liebe Wein. Und das, obwohl ich seit zehn Jahren in der Bierstadt Einbeck lebe. Es gibt kaum etwas Schöneres, als sich nach getaner Arbeit ein Gläschen zu kredenzen. Da fühl ich mich richtig gediegen. Man hat doch sonst nichts!

 

# 3
Du bist besessen von Apple-Produkten!
Nein! Ich hoffe du bist jetzt nicht enttäuscht. Ich arbeite mit einem Dell XPS Notebook (pfui, Schleichwerbung allerorten!) und ich liebe dieses Teil. Mein Handy ist ein eher niedrigpreisiges Samsung. Das hab ich genommen, weil ich auf gute Preisleistungsverhältnisse stehe. Gut, der Dell sieht auch gut aus und das Handy gabs in Gold. Das hat auuuch eine Rolle gespielt. Mein Tablet ist ein Lenovo Yoga. Keines dieser drei Geräte möchte ich missen, ich habe alle täglich im Einsatz. PS: Gegen Apple habe ich nichts, ich hab mich einfach nur für die andere Seite entschieden.

# 4
Du kannst bestimmt richtig gut malen.
Leider nicht mehr! In meiner Kindheit habe ich sehr viel und sehr gut gemalt. In Kunst war ich immer eine Glanznummer. Dann kam irgendwann nur noch Theorie im Kunst-Leistungskurs und zeitgleich der erste Computer ins Haus. Ich glaube, das war das Ende. Ich hab es wirklich verlernt, das fand ich lange Zeit schade. Andererseits habe ich jetzt neue kreative Hobbies. Sogar welche, jenseits der Brotlosigkeit. Danke, Computer! Für Illustrationen oder künstlerische Stile seit ihr bei mir also an der falschen Adresse. Ich liebe modernes Design, detailverliebte Schriften und emotionsgeladene Konstruktionen aus Wort und Schrift.

 

# 5
Du lebst irgendwie in deiner eigenen Welt … 
Ja, man kennt mich, es ist schön dort! Sex, Drugs und RGB! Kleiner Spaß. Kreative sind oft Einzelgänger, das bin ich auch. Ich kann am besten auftanken, wenn ich alleine bin – am liebsten mit einem spannenden Buch und einem schönen Getränk (siehe #2). Das heißt aber nicht, dass ich nicht menschentauglich bin! Ich mag Menschen. Besonders solche, die Lust haben, etwas aus ihrem Leben zu machen. Ich schätze Höflichkeit und Humor. Darüber hinaus gibt es in meiner Welt eigentlich nur Dinge, die es in deiner Welt auch gibt: Parkplatzsuche, Schmutzwäsche, zu wenig Zeit. Sowas halt.

 

# 6
Du gönnst anderen Designern bestimmt keinen Erfolg.
Klares Doch! Neid und Missgunst finde ich schrecklich. Es bringt nichts, außer vergrummelter Lebenszeit. Ganz im Gegenteil. Ich bin ein regelrechtes Fangirl und verfolge meine Idole auf Social Media, gebe Lob, wo es nur geht, um ihnen ein gutes Gefühl zu geben. Wer Gutes gibt, bekommt Gutes zurück. Daran glaube ich ganz fest. Klar sind andere womöglich besser als ich, aber die schreiben auch schon Kapitel 20 und nicht Kapitel 5. Vergleichen lohnt einfach nicht. Jeder gute Designer hat seinen eigenen Stil, er entwickelt sich, schaut dabei nach links und rechts und geht weiter seinen Weg. Und jeder bekommt sein Stück vom Kuchen ab. Mmmh, Kuchen.

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