Wie dein Brand Design von meinem Jahresmotto profitiert

2. Januar 2021 | 0 Kommentare

Mein Jahresmotto für 2021: Creative AF.

Plötzlich war es da. Ohne darüber nachzudenken, kam mir im Dezember zwischen Tür und Angel der Gedanke, dass 2021 das Jahr der Kreativität werden wird. Mein Jahresmotto war da, wie ein Spontan-Download aus dem Unterbewusstsein. Wer weiß, wie lange das dort schon schlummerte und nun durch irgendeinen einen Impuls ins Bewusstsein poppte. 

Die Kraft eines Jahresmottos

Letztes Jahr habe ich mich hingesetzt und mir das Nachdenken über ein ebensolches Wort oder Motto aufgetragen. Für mein erstes Jahr in der Vollzeit-Selbstständigkeit sollte es nach gar nicht allzu langer Überlegung #Neonlife sein. Das ist ein Begriff, unter dem sich die meisten schwerlich etwas vorstellen können. Für mich war er der Inbegriff meines neuen Lebensabschnittes, der nun begann.

Das erste Mal ohne Job sein, ohne geregeltes Einkommen, ohne Feierabende. Aber auch ohne Urlaubsrangeleien unter Kollegen, ohne gelbe Scheine für einen einzigen Kopfschmerztag, ohne Pendeln. Das erste Mal komplett selbstverantwortlich für das eigene Leben. Das tun und so arbeiten, wie ich es wollte, wie es zu meiner Persönlichkeit, zu meinem Biorhythmus oder einfach zu meiner Laune passt.

Es hat funktioniert, obwohl ich mein Wort des Jahres nicht als tägliches Mantra vor mich hingemurmelt habe, sondern einfach deswegen, weil ich Anfang des Jahres eine klare Intention gesetzt hatte.

Von Self-Care zu persönlicher Stärke

Ich gebe es zu: mein Wort des Jahres 2020 war ein ganz schöner Egotrip. Ich, ich, ich. Aber es war so nötig. Wie die meisten habe ich als Kind gelernt, dass nur der Esel sich selbst zuerst nennt. Nach viel zu vielen Persönlichkeitsentwicklungs-Schleifen weiß ich heute, dass es wichtig ist, zuerst für sich selbst zu sorgen. Und die Maslow’sche Bedürfnispyramide zeigt sehr deutlich, was zuerst kommt. Und um es mit Brecht abzurunden: Erst das Fressen, dann die Moral. 

Ich gebe noch was zu: ich hatte einen gehörigen Respekt vor der Selbstständigkeit. Man könnte sogar sagen Schiss. So stark mein Antrieb (Selbstbestimmung) auch ist, mindestens genau so stark ist mein Bedürfnis nach Sicherheit. Und ja, auch nach Status. Ich weiß, wie schnell es gehen kann, dass sich Lebensumstände ändern und man vom Unternehmer zum Sozialfall wird. So etwas sitzt tief und auch mit der allseits beliebten Weisheit der Abundance ist man davon nicht instant geläutert.

Komfort­­zonen­­erweiterung durch Kreativität

Ich erlaubte mir, mich und mein Überleben (ich übertreibe, aber meine Vorstellungen möglicher Horrorszenarien vor diesem Schritt waren wirklich dramatisch) an die erste Stelle zu stellen. Mein Fokus lag im Wesentlichen darauf, alle Rechnungen rechtzeitig zahlen zu können und nicht mit irgendeinem unternehmerischen Vergehen aus Unwissenheit im Bau zu landen. Meine Augen und Ohren waren überall und ich arbeitete quasi nonstop, aber phasenweise habe ich es gespürt, das Neonlife. Ich hörte auf mir den Wecker zu stellen, nach Uhrzeiten zu essen oder an den Schreibtisch zu gehen, wenn es mir nicht gut ging.

Trotz des anfänglich massiven Stresses, der 2020 auf mir lag, war es ein grandioses Neonlife-Jahr. Ich habe als Unternehmerin die Bestätigung bekommen, dass ich es kann. Aus der Panikzone wuchs stetig eine neue Komfortzone. Und ich habe für mich erkannt, dass es meine Kreativität ist, die mich immer wieder rechtzeitig auffängt. Auf die ist 100% Verlass. Vielleicht entstand aus diesem tiefen Wissen das neue Jahresmotto: Creative AF. (AF = as fuck, eine umgangssprachliche und positiv gemeinte Steigerung des gesagten)

Creative AF: inoffizieller Start schon im Dezember

Es wird oft gesagt, dass man unter Stress zur Höchstform aufläuft. Ich glaube nicht, dass das stimmt. Aber ich habe festgestellt, dass ich unter Stress mitunter sehr gute Entscheidungen treffe. Nämlich solche, die aus dem Bauch heraus entstehen.

Jedes Jahr ist es mir ein Anliegen ein möglichst schönes Weihnachtsgeschenk an meine wunderbaren Kunden zu senden. Letztes Jahr war ich viel zu spät dran (Weihnachten, du schon wieder?) und habe aus genau diesem Grund das perfekte Geschenk gefunden. #waitwhat Für meine VIPs gab es Socken für’n schlanken Fuß (mit Schokomuster, statt Schokolade) der Marke Good Mood und für alle weiteren ein knisterndes neues Jahr mit einer Tüte Magic Gum (knisterndes Kaugummi aus den 90ern). Natürlich im Neongewand, damit der erste Eindruck gleich sitzt! Das ist übrigens #brandexperience.

Am liebsten hätte ich sie selbst behalten: Weihnachtspost, creative AF.

Es ist mir wichtig, dass Menschen in meinem Umfeld sich gut und sicher fühlen. Dass sie sich nicht verstellen müssen. Ich möchte, dass gelacht wird, dass sich alle mehr zutrauen und dass sogenannte Fails lockerer genommen werden. Ich sehe es als meine Aufgabe, mit meinen Gaben dazu beizutragen. Dazu zählen nicht nur mein Humor und meine Wertschätzung, sondern auch meine Kreativität.

Ich möchte Menschen selbstbewusster und unabhängiger machen. Das erreiche ich auf zwei Arten:

  1. Indem ich bin, wie ich bin, erlaube ich es ihnen so zu sein, wie sie sind.
  2. Indem ich meine kreativen Talente dazu nutze, ihre Besonderheiten bestmöglich zu präsentieren.

Mein Strongsuit auch im Job: Kreativität

Früher dachte ich, dass Kreativität heißt, dass jemand künstlerisch begabt ist. Vielleicht, weil mir das von klein auf nachgesagt wurde. Heute weiß ich, dass auch Zahlenmenschen kreativ sind. Und zwar sehr: die Informatiker bei uns in der Agentur waren oft diejenigen mit den Hardcore-Kreativskills. Niemand anders musste so viele unterschiedliche Problemlösungen finden. Kreativität heißt im Allgemeinen Ideenreichtum, das Erschaffen von etwas Neuem, das Verknüpfen von Informationen, das Finden neuer Wege. Seit Wikipedia weiß ich jetzt auch, dass außergewöhnliche Kreativität Big C genannt wird. So, wie ich das Coronavirus letztes Jahr genannt habe. Zufall? I think not.

2021 werde ich mich auf meinen Nummer-1-Skill konzentrieren. Ich werde mich bei allem, was ich tue fragen, ob das nicht auch kreativer geht.

Wie mein Jahresmotto sich auf unsere Zusammen­arbeit auswirkt

Schon immer ist es mein Anliegen, die Dinge anders zu machen. Ich habe eine absolute Abscheu vor dem Durchschnitt, der Massentauglichkeit, dem Standard. Die machen nämlich eines: sie lassen den Einzelnen verschwinden. Ich aber möchte den Einzelnen stärken und ihn sichtbar machen. Und ich habe eine Waffe: strategisches Brand Design. Damit trage ich meinen Teil dazu bei, dass sich Einzelunternehmer im Online-Business von der Masse abheben.

Während dieser Anspruch in meiner Arbeit bereits immer wichtig war, wird er im neuen Jahr zu meinem Prio-1-Anspruch. Das bedeutet für dich als meinen Kunden, dass wir uns nicht nur mit der erstbesten Lösung NICHT zufriedengeben (habe ich noch nie), sondern dass wir gezielt nach einer kreativeren Lösung suchen:

  • Wie können wir unsere Zielgruppe noch kreativer ansprechen?
  • Wie können wir uns noch kreativer vom Markt abheben?
  • Wie können wir das, was dich ausmacht, noch kreativer herausstellen?

Was kreativ sein nicht bedeutet

Kreativer heißt NICHT, dass wir die Dinge so verkorksen, dass kein Mensch sie mehr versteht. Und wir machen die Dinge auch nicht anders, um sie anders zu haben. Ganz im Gegenteil: wir werden die Dinge so ausgestalten, dass bei manchen endlich mal der Groschen fällt. Dass die Message deutlicher ankommt. Kreativität heißt, neue Wege zu finden.

Das heißt für dich, dass du mutiger sein darfst, wenn du darüber nachdenkst, mit mir zusammenzuarbeiten. Du brauchst ausreichend Vertrauen in mich, deswegen rate ich dir, dass du mich erstmal ein wenig verfolgst. Starten kannst du zum Beispiel hier. Du wirst schnell merken, dass ich nicht die extravagante Künstlerin bin (NOCH NICHT, MUAHAHAHA), sondern genau wie du — nur mit ein paar mehr Skills in Sachen Brand Design. 😇

Ich wünsche uns ein wunderbar kreatives Jahr mit meinem Jahresmotto Creative AF! (darf man das überhaupt so offen sagen? Also, AF?)

 

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Ich schreibe einen Newsletter, aber das weiß kaum einer. Weil ich es nicht sage. Ich sage es nicht, weil ich denke, dass die Erwartungen dann zu groß sind.

Ich habe nämlich weder das, was man Willkommenssequenz nennt, noch schreibe ich meinen Newsletter einmal die Woche in der immer gleichen Länge. Nicht mal ein Freebie habe ich für dich. Vielleicht entsteht gerade was, vielleicht verwerfe ich es auch. Wenn du auf der Liste bist, dann wirst du es erfahren.

Ich schreibe immer dann, wenn ich einen Impuls habe. Und dann weiß ich meistens gar nicht, wo ich aufhören soll, soviel möchte ich mit dir teilen (weil wir uns ja schon länger nicht mehr gehört haben). Und laut Antworten meiner Liste trifft das was ich schreibe sehr oft einen Nerv, inspiriert und lässt aufatmen oder löst einen Lacher aus. 

Du wirst von mir nicht jeden Dienstag um 9 Uhr eine E-Mail mit einem motivierenden Wochenimpuls erhalten. Eher alle 4 Wochen, Wochentag und Uhrzeit ungewiss. Dafür mit deutlich mehr aufgespartem und komprimiertem Feuer.